News
17.05.2010 - Sigmaringen
Bobby Car Rennen
Vom 17.05.2010 – 20.05.2010 fand im CJD Jugenddorf Sigmaringen ein außergewöhnliches Rennen statt. Unter dem Motto „Jugenddorf Race Wars“ bekamen die Auszubildenden im Vorfeld lediglich den Hinweis, dass es ein Rennen mit 4er Teams geben wird.
Das Fahrzeug und die genaueren Hinweise erhielten die Jugendlichen erst am Montag 17.05.2010 in einem kurzen Breefing. Alle Mitglieder der Teams fanden sich zu einer kurzen Besprechung zusammen. Während dieser bekamen sie von Jugendleiter Thorsten Müller die Regeln des Rennens genannt. So bestanden diese beispielsweise aus der Erlaubnis den Gegner von seinem Fahrzeug zu trennen usw. Nach der Besprechung der Regeln erhielten die Auszubildenden dann ihre Rennfahrzeuge: Bobby Cars. Diese wurden unter großem Schmunzeln entgegengenommen.
Montagabend und Dienstag standen dann ganz im Zeichen der Rennvorbereitung. Die Jugendlichen hatten die Möglichkeit ihre „Rennfahrzeuge“ mit den vorhandenen Werkzeugen und Materialien im Werkraum zu verändern. Auch an die „Werksspionage“ wurde gedacht, so dass die Jugendlichen ihre Fahrzuge mit Wolldecken und Planen abdeckten.
Am Mittwoch 19.05.2010 fand dann das Qualifying statt. Hierbei musste jeweils ein Fahrer der Teams mit einem ferngesteuerten Auto einen abgesteckten Parcour auf Zeit abfahren. Der Fahrer mit der schnellsten Zeit startete als Erster usw.
Am Donnerstag 20.05.2010 fand dann das Rennen statt. Es durfte jeweils ein Fahrer jedes Teams starten. Die anderen mussten an der Start und Zielgeraden warten, um einen fliegenden Wechsel zu vollziehen. Im Voraus wurde die Strecke mit Absperrband markiert. Auf der Strecke gab es dann verschiedene Stationen. Eine Schüssel mit vorgefertigten Wasserbomben lag bereit, von denen sich die Fahrer in jeder Runde eine nehmen durfte, um seine Gegner aus der Bahn zu bringen. Eine kleine Rampe über die, die Fahrer mit ihrem Fahrzeug fahren mussten, wurde ebenfalls aufgebaut. Ebenso hatten die Fahrer die Aufgabe unter einem Volleyballnetz durchzufahren und einen Tunnel zu durchqueren. Die geforderten 4 Runden schafften leider nicht alle Fahrzeuge, aufgrund technischer Ausfälle. Am Ende waren von 4 Teams nur noch beschädigte oder Fahrzeuge mit Totalschaden übrig, was den Jugendlichen aber nicht den Spaß an der Aktion nahm. Die Autos waren liebevoll umgebaut und lackiert worden, was das große Interesse der Jugendlichen zeigt. Beim Rennen war der Ehrgeiz geweckt und jedes Team hat sein Bestes gegeben.
So lässt sich sagen, dass auch ein Rennen mit nicht motorisierten Fahrzeugen zu Spaß und Freude führen kann.





