Das CJD - Die Chancengeber CJD Sigmaringen

Straußenei, Osterei und die Auferstehung Jesu Christi standen im CJD Sigmaringen im Focus

19.04.2019 CJD Sigmaringen « zur Übersicht

Christliche Werte und Normen werden im CJD langsam herangeführt und mit verschiedenen Angeboten unterstrichen.

Vierfeste, wie das Osterfest, werden so fester Bestandteil der Internatsabende und die Auszubildenden haben die Möglichkeit sich trotz der Ausbildungsinhalte bewusst vorzubereiten und Glauben aktiv zu erleben.

Zwei Wochen vor den Osterfeiertagen wurden Gesprächskreise über die Bibelgeschichte Jesu Auferstehung geführt. Es wurde auch Palmen gebastelt und den Fragen nachgegangen: Warum wir das tun? Was feiern wir am Palmsonntag? Es wurden auch Verknüpfungen zu anderen Religionen gesucht, hierbei rückte immer wieder ein Frage in den Fokus: Was hat das Osterei für eine Bedeutung?

Der Auftakt der Osterprojekttage wurde mit einem Ausflug zur Straußenfarm „Steinhart“ in Veringenstadt  begonnen. Die Auszubildenden bekamen Einblicke in die Haltung, Aufzucht und Produktpalette der größten Vögel der Welt. Angetan von dem weichen Gefieder, welches im sanften Gang wippt und der extremen Geschwindigkeit perfekt Stand hält, bis hin zur Erkenntnis, dass ein Vogelstrauß Steine isst um besser verdauen zu können. Besonders begeistert waren die Teilnehmer von der Fütterung auf der Straußenfarm! (Siehe Foto) Wobei so eine Handvoll nicht für ein riesen Osterei ausreichen wird.

In Neufra wurden wir dann herzlich in der Firma „Birkhof-Ei“ begrüßt. Hier wurde uns anschaulich erklärt, wie die Haltung der Hühner und  deren Futter Herstellung funktioniert. Die Hühner leben auf der Domäne Birkhof bei höchstem Lebensstandard und können so genügend Eier produzieren, dass es dem Unternehmen möglich ist, selbst die Verpackung und die Auslieferung der Eier zu organisieren.

Gemeinsames Palmenbauen im Vesperraum des CJD war ein sehr schönes Erlebnis. Vielen Auszubildenden ist diese Tradition von ihren heimatlichen Jugendgruppen bekannt.

Nach dem Wochenende vor Ostern wurde ein Gesprächskreis über das Ende der Fastenzeit geführt, hier konnte man sich gegenseitig Austauschen, wer seine Ziele erreicht hat, und wie es sich anfühlt, diese Werte auch nach außen zu vertreten.

Zum Ende, bevor die Auszubildenden in die Osterfeiertage nach Hause entlassen wurden, konnten alle Teilnehmer gemeinsam mit Unterstützung des Küchenteams Osterlämmer und Hasen backen. Hier war die Stimmung locker und ausgelassen, jeder Teilnehmer nahm stolz sein Gebackenes mit nach Hause, und natürlich wurde auch das Ein oder Andere Lamm gleich verzehrt.

Was aber Alle mitnahmen war das Wissen, dass das Ei in vielen Kulturen Fruchtbarkeit und neues Leben symbolisiert. Im Christentum wurde das Ei zum Symbol für die Auferstehung Jesu Christi. Von außen wirkt es kalt und tot, doch aus seinem Inneren erwächst neues Leben. Somit stand das Ei symbolisch für das Grab in Jerusalem, aus dem Jesus Christus am Ostermorgen von den Toten auferstanden ist.